Mehrere weiße Marinekappen mit goldfarbenem Ankerabzeichen liegen nebeneinander.

Marine plant neuen Hafen in Emden und Ausbau an Nord- und Ostsee

November 5, 2026
1 min. lesezeit

Die deutsche Marine plant einen umfassenden Ausbau an mehreren Küstenstandorten. Dazu zählen ein neuer Hafen in Emden, zusätzliche Investitionen in Bremerhaven und ein deutlicher Ausbau in Kiel.

In Emden soll bis Anfang der 2030er Jahre an der Emsmündung ein komplett neuer Marinehafen entstehen. Auf einer Fläche von 630 Fußballfeldern sollen dort bis zu 2.000 Soldatinnen und Soldaten sowie Versorgungs- und Unterstützungsschiffe stationiert werden.

Die Marine verfügt nach eigenen Angaben über 15.900 Soldaten, 47 Schiffe und zwei Tanker.

Für Bremerhaven sind mehr als 40 Maßnahmen und Investitionen von rund 1,35 Milliarden Euro vorgesehen. Der Hafen soll als Nato-Drehkreuz für die Verlegung von Personal und Material im Verteidigungsfall modernisiert werden.

In Kiel sollen mindestens 1.500 weitere Dienstposten hinzukommen. Der Vertrag über zusätzliche Flächen in Holtenau ist nach Angaben aus dem Umfeld des Vorhabens jedoch noch nicht unterschrieben.

Der Marinestützpunkt Heppenser Groden in Wilhelmshaven bleibt der größte Standort der Marine. Dort arbeiten rund 10.000 Soldaten und zivile Beschäftigte.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Nicht verpassen

Elisabeth Kaiser sitzt mit verschränkten Armen auf einem Sitzplatz im Plenarsaal.

Kaiser fordert Schutzschild für ostdeutsche Zivilgesellschaft

Elisabeth Kaiser, die Ostbeauftragte der Bundesregierung…
Lars Klingbeil im Profil vor hellem Himmel.

Klingbeil fordert vor SPD-Parteitag klares Bekenntnis zu Verantwortung

SPD-Chef Lars Klingbeil hat vor dem…
Nahaufnahme von Manuela Schwesig bei einer Veranstaltung, im Profil und leicht lächelnd.

SPD-Frauen werfen CDU nach Schwesig-Attacken Sexismus vor

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen hat die…