Die deutsche Marine plant einen umfassenden Ausbau an mehreren Küstenstandorten. Dazu zählen ein neuer Hafen in Emden, zusätzliche Investitionen in Bremerhaven und ein deutlicher Ausbau in Kiel.
In Emden soll bis Anfang der 2030er Jahre an der Emsmündung ein komplett neuer Marinehafen entstehen. Auf einer Fläche von 630 Fußballfeldern sollen dort bis zu 2.000 Soldatinnen und Soldaten sowie Versorgungs- und Unterstützungsschiffe stationiert werden.
Die Marine verfügt nach eigenen Angaben über 15.900 Soldaten, 47 Schiffe und zwei Tanker.
Für Bremerhaven sind mehr als 40 Maßnahmen und Investitionen von rund 1,35 Milliarden Euro vorgesehen. Der Hafen soll als Nato-Drehkreuz für die Verlegung von Personal und Material im Verteidigungsfall modernisiert werden.
In Kiel sollen mindestens 1.500 weitere Dienstposten hinzukommen. Der Vertrag über zusätzliche Flächen in Holtenau ist nach Angaben aus dem Umfeld des Vorhabens jedoch noch nicht unterschrieben.
Der Marinestützpunkt Heppenser Groden in Wilhelmshaven bleibt der größte Standort der Marine. Dort arbeiten rund 10.000 Soldaten und zivile Beschäftigte.
