Friedrich Merz spricht bei einer Veranstaltung der Jungen Union am Rednerpult.

Merz weist Schwesigs Vorwurf zum Umgang mit Bärbel Bas zurück

November 2, 2026
1 min. lesezeit

Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschlandtag der Jungen Union die Kritik von Manuela Schwesig am Umgang der Union mit der zurückgetretenen Arbeitsministerin Bärbel Bas zurückgewiesen.

Merz widersprach dem Vorwurf, die Union habe sich gegenüber Bas „unmenschlich“ verhalten. Er sagte, die Union akzeptiere keine „Herabsetzung“ und werde dem Koalitionspartner bei Bedarf entgegentreten.

Schwesig hatte der Union genau das vorgeworfen. Merz erklärte dazu, man lasse sich nicht alles vom Koalitionspartner gefallen; wenn dieser die Politik und das Miteinander der Union ohne erkennbaren Grund als „unmenschlich“ bezeichne, werde man reagieren.

Bas war nach dem Tod ihrer Stieftochter zurückgetreten. Zuvor hatte sie sich über persönliche Angriffe beklagt, die auch aus den Reihen des Koalitionspartners gekommen seien.

SPD-Chef Lars Klingbeil nannte das Verhalten der Union „unanständig“. Der öffentliche Streit verschärft damit die Spannungen zwischen Union und SPD über den Umgang miteinander.

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