Andreas Audretsch im dunklen Anzug bei einer politischen Veranstaltung, im Profil und mit gefalteten Händen.

Audretsch hält grün-rot-rote Koalition im Bund für möglich

Oktober 9, 2026
1 min. lesezeit

Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Andreas Audretsch, hat sich offen für eine mögliche grün-rot-rote Koalition auf Bundesebene gezeigt. Zugleich nannte er eine Zusammenarbeit der Grünen mit der Union als weitere Option.

Audretsch sagte am Donnerstag dem „Spiegel“: „Grün-Rot-Rot könnte dafür eine Hoffnung sein, natürlich unter klaren Bedingungen“. Union und SPD produzierten gemeinsam „nur Stillstand“ und brächten „alle gegen sich auf“, kritisierte er.

Mit der Linken gebe es Gemeinsamkeiten bei sozialen Fragen, sagte Audretsch. Zugleich nannte er Klärungsbedarf in der Außenpolitik und beim Thema Antisemitismus.

Nach seinen Worten regieren die Grünen bereits in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gut mit der CDU. Für eine solche Zusammenarbeit auf Bundesebene seien allerdings harte Verhandlungen beim Klimaschutz und in sozialen Fragen zu erwarten.

Audretsch forderte zudem eine „harte Absage an die Rechtsextremen der AfD“. Er kritisierte die Linken-Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner, weil sie Überlegungen der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge für eine grün-rot-rote Koalition zurückgewiesen hatte.

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